Wintersportfahrt 2017

Wintersportfahrt 2017 nach Kaltenbach

Tag 0: Freitag, 03.02.2017, 21:45 Uhr

Beladung des Busses „Am Sieberdamm“ und Abreise in Richtung Tirol (Österreich).

Tag 1

Pünktlich um 7:00 Uhr morgens sind wir in Kaltenbach an der Gondelstation angekommen. Der Transport mit Gepäck zu unserer Unterkunft „Marendalm“ hat dank Gondel und Pistenraupe super funktioniert. Das Wetter war schön und die Lage unserer Hütte mit Bergrestaurant war traumhaft: mitten im äußerst vielseitigen Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen. Fortgeschrittene mit eigener Ausrüstung durften nachmittags, zusammen mit ein paar Lehrern das Skigebiet erkunden. Die übrigen Teilnehmer(innen) haben sich in dieser Zeit die Ausrüstung geliehen.

Tag 2

Es erfolgte eine Einleitung in Gruppen, die 15 Anfänger machten in zwei Gruppen ihre ersten Schritte auf den Skiern. In den übrigen Gruppen bekamen wir Aufgaben, um unsere Fahrtechnik zu verbessern. Nachmittags durften die Fortgeschrittenen nach dem Unterricht in 3-er bis 6-er Gruppen im freien Fahren (ohne Lehrer) das Hochzillertal erkunden. Die Anfänger sind weiter hin mit den Lehrern unterwegs gewesen. Es war ein sonniger Tag.

Tag 3

Etwa 10 cm Neuschnee! Für die Fortgeschrittenen und Könner einfach super und etwas anderes, als auf präparierten Pisten zu fahren. Für die Anfänger war dies aber leider etwas schwierig und dadurch konnten nur sehr kleine und flache Hänge befahren werden.

Tag 4

Morgens wurden Gruppen von ca. 4 Personen eingeteilt. In jeder Gruppe war mindestens ein Könner, der den Fortgeschrittenen Übungen zur Verbesserung der Fahrtechnik gezeigt hat. Diese Übungen wurden morgens kurz besprochen. Dadurch konnten sich mehr Betreuer um die Anfänger kümmern. So kam es zu deutlichen Lernfortschritten bei vielen Teilnehmer(innen). Nachmittags gab es wieder freies Fahren und viele Anfänger durften mit Fortgeschrittenen und Könnern die ersten Schritte ohne Lehrer unternehmen. Das Wetter war nicht ganz so schön, es ist immer mehr zugezogen und wurde extrem nebelig, sodass es schwer war, sich auf den Pisten zu orientieren.

Tag 5

Die Gruppen wurden entsprechend der Fahrwünsche neu eingeteilt. Das Wetter und die Pistenverhältnisse waren super. Nachmittags stand freies Fahren auf dem Programm.

Tag 6

Morgens früh wurden Fortgeschrittene und Könner wieder in kleine Gruppen eingeteilt und konnten gemeinsam üben. Die Sportkursteilnehmer aus Jahrgang 11 konnten sich noch mal auf die nachmittägliche Prüfung vorbereiten.

Vormittags konnten alle ein (in dieser Ausprägung) seltenes Wetterphänomen genießen, welches ein als „Nebensonne“, „Halo“ oder „sun dog“ bekannt ist. Die meisten Schüler(innen) hatten es so noch nie gesehen. Dabei sorgen fein verteilte, hexagonale Eiskristalle in der Luft für die Brechung des Lichts, ähnlich wie Wassertropfen beim Regenbogen.

Tag 7

Könner und Snowboarder dürfen am Vormittag einen kleinen Teil des Funparks in Begleitung der Lehrpersonen erkunden. Unabhängig vom Funpark konnten die Prüflinge am letzten Tag ihre Kür zeigen. Am Nachmittag musste leider die geliehene Ausrüstung zurückgegeben werden. Alle mit eigener Ausrüstung konnten das gute Wetter bis zum Liftschluss Ausnutzen.

Tag 8

Alle mussten um 5:30 Uhr aufstehen und die Zimmer räumen, sodass wir um 6:45 Uhr die Pistenraupe mit unserem Gepäck beladen konnten. Danach wurde Frühstück gegessen, mit Gepäck abgegondelt, der Bus beladen und Richtung Heimat zurückgefahren.

 

Das Abendprogramm

… wurde frei gestaltet. Bis zur Nachtruhe haben sehr viele Leute Tischtennis oder Karten gespielt. Einige sorgten für Stimmung beim Musizieren oder genossen die Unterhaltung in Gruppen. Das Essen und die Unterkunft waren in Ordnung, wobei die Lage der Unterkunft einfach traumhaft war. Es gab keine ernsthaften Verletzungen.

Am letzten Abend stand jedoch ein besonders Abendprogramm an: Mit einem gewöhnungsbedürftigen Getränk, einem Ski beziehungsweise Snowboard wurde den Ski- und Snowboardfahrern die Treue geschworen und jeder wurde auf einen individuellen, auf der Fahrt entstandenen Spitznamen getauft, was für viel Gelächter sorgte. So war die Abreise am nächsten Tag leichter zu verkraften, auch wenn viele mit einem sehnsüchtigen Gefühl auf die 7 Tage im Hochzillertal zurückblicken werden.

Unser besonderer Dank gilt Frau Hoxhold, Frau Friebe, Herrn Josuttis, Frau A. Schmidt, Herrn Kordilla und Herrn Dr. Bringmann.