Arbeits- und Sozialverhalten

Bewertungskriterien:

  Arbeitsverhalten Sozialverhalten
A: … verdient besondere Anerkennung  - ist immer bei der Sache  - ist Vorbild für andere
 - führt seine Aufgaben tadellos selbstständig aus  - zeigt sich in besonderer Weise für die Klassen- oder Schulgemeinschaft verantwortlich
 - bereichert den Unterricht durch zusätzliche Impulse und Beiträge  
B: …. Entspricht den Erwartungen in vollem Umfang  - arbeitet zuverlässig, rege und selbstständig mit  - zeigt ein störungsfreies, höfliches und hilfsbereites Verhalten
   - kümmert sich aktiv um Mitschüler
C: … entspricht den Erwartungen von wenigen Ausnahmen abgesehen:  - zeigt in der Regel ein störungsfreies Verhalten
 - arbeitet selbstständig mit  - geht rücksichtsvoll mit seinen Mitschülern um
 - hat seine Hausaufgaben bzw. Arbeitsmaterialien dabei  - reagiert einsichtig auf Ansprache des Lehrers
 - ist pünktlich  
D: … entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen  - ist häufiger abgelenkt  - muss häufig ermahnt werden
 - muss häufig zur Arbeit bzw. Mitarbeit aufgefordert werden  - benötigt intensive Führung
 - vergisst häufiger seine Hausaufgaben bzw. Materialien  - zeigt soziale Defizite im Umgang mit Mitschülern
 - ist häufiger unpünktlich  
E: … entspricht nicht den Erwartungen  - verweigert wiederholt die Mitarbeit  - stört schwer wiegend den Unterricht (z.B. Unruheherd) oder den sozialen Frieden (z.B. Mobbing, Gewalt)
 - zeigt Leistungsverweigerung  
 - muss häufig zur Mitarbeit ermahnt werden  

Bewertungsverfahren:

Der Klassenlehrer trägt für jeden Schüler einen Vorschlag zur Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens ein.

Danach trägt jeder Fachlehrer nur abweichende, eigene Bewertungen ein. Bei den übrigen (nicht eingetragenen) Bewertungen vergibt der Fachlehrer dieselbe Note wie der Klassenlehrer und bestätigt dies mit der Angabe seines Kürzels über der Spalte seines Faches.

Aus allen Einzelnoten ermittelt der Klassenlehrer die Gesamtnote. Grundsätzlich wählt er dafür die am häufigsten vergebene Note. Weichen mindestens 1/3 aller Noten nach unten ab, so wird die schlechtere Note vergeben. Dabei kann eine Ausgleichsregelung angewendet werden (z. B. ein B und ein D entsprechen zwei C).

Der Klassenlehrer stellt den so erarbeiteten Vorschlag der Klassenkonferenz vor. Grundsätzlich soll hier über die Gesamtnoten für alle Schüler zusammengefasst abgestimmt werden. Einzelabstimmungen erfolgen nach Maßgabe des Klassenlehrers sowie bei Schülern, die mindestens einmal mit
E beurteilt worden sind.