Was bedeutet die Schulform "Gymnasium"?

Diese Frage beantwortet das Niedersächsische Schulgesetz (NSchG §11):

Im Gymnasium werden Schülerinnen und Schüler des 5. bis 12. Schuljahrganges unterrichtet. Der 10. Schuljahrgang ist zugleich die Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe. Die Qualifikationsphase umfasst die Schuljahrgänge 11 und 12.  

 

Das Gymnasium unterscheidet sich inhaltlich von der  Schulform "Realschule",  indem es eine höhere Stundenzahl vorgibt sowie zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache verpflichtet.

Der Unterschied zeigt sich auch darin, dass das Gymnasium Selbstständigkeit und problemlösendes Denken fördert, während die Realschule eine "erweiterte Allgemeinbildung, die sich an lebensnahen Sachverhalten ausrichtet ..." (NSchG § 10) vermittelt. 

Die Arbeitsweisen am Gymnasium zielen also auf den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife ab und bereiten somit auf das wissenschaftliche Arbeiten vor.