Förderangebote und Hausaufgabenbetreuung

Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich Fördern. Bei Fragen zu den folgenden Angeboten wenden Sie sich gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Lese- und Rechtschreibförderung (LRF)

Die Lese- und Rechtschreibförderung richtet sich insbesondere an Schüler/innen, bei denen entsprechender Förderbedarf diagnostiziert wurde. Gleichzeitig erhalten Eltern hier die Möglichkeit, sich über außerschulische Therapiemöglichkeiten zu informieren. Gearbeitet wird nach dem strategiebasierten Rechtschreibtraining von Christine Mann, das v. a. auf der Grundlage der lautgetreuen Schreibung basiert. Die Schüler/innen sollen weitgehend selbstverantwortlich ihr Arbeitspensum und ihre Arbeitsgeschwindigkeit bestimmen, um damit zu größerem Selbstvertrauen in die eigene Rechtschreibung zu gelangen.

Sprachförderung

Im Rahmen des laufenden Unterrichts werden in der Jahrgangsstufe 5 durch Frau StR' Oelze, die ausgebildete Logopädin ist, Sprachschwierigkeiten diagnostiziert. Nach Rücksprache mit den Klassenlehrer/innen werden Schüler/innen mit Auffälligkeiten in der Sprache (Artikulation, Redefluss u.a.) in kurzen Einzelsituationen genauer diagnostiziert und danach wiederum in Absprache mit den Klassenlehrer/innen die Eltern über therapeutische Möglichkeiten beraten.

Förderung bei besonderer Schwäche im Rechnen

Das Förderangebot für Schüler/innen mit besonderer Schwäche im Rechnen richtet sich vornehmlich an Teilnehmer der Jahrgangsstufen 5 bis 8, bei denen ein entsprechender Förderbedarf diagnostiziert wurde. Demgemäß besteht eine Abgrenzung zu Angeboten der Hausaufgabenbetreuung sowie zu generalisierten Förderangeboten im Bereich Mathematik. Die Förderung ist ausgerichtet auf …

… das Erlernen, Abrufen und Anwenden numerisch-rechnerischen (Grund-) Wissens.
… die Optimierung bisher inadäquater Rechenstrategien.
… das Einüben der Generalisierung gelernter Inhalte.
… das Aufzeigen von Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Wissenstransfers und der Vernetzung zwischen einzelnen Domänen.

Hausaufgabenbetreuung (HAB)

Die HAB findet für Schüler/innen der Jahrgänge 5 bis 7 von Montag bis Donnerstag in der 7. und 8. Stunde in Raum 9 statt. Sofern in der 7. Stunde regulärer Unterricht oder eine AG stattfindet, kann die HAB auch nur in der 8. Stunde wahrgenommen werden. Die Anmeldung erfolgt jeweils zu Beginn eines Schulhalbjahres über die Klassenlehrer/innen.

Für die HAB gelten dieselben rechtlichen Bestimmungen (Vgl. Erl. d. MK v. 03.02.2004 „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums“) wie für den regulären Unterricht. Dies betrifft insbesondere die Teilnahmepflicht bei Anmeldung. Anträge auf Beurlaubung können wie gewohnt über die Klassenlehrer/innen eingereicht werden.

Ziel der HAB ist es, die Schüler/innen im Kontext “Lernen lernen“ zu einer regelmäßigen, verlässlichen und selbstständigen Erledigung ihrer Hausaufgaben anzuleiten. In einer der beiden HAB-Stunden ist zusätzlich zu der Aufsicht führenden Betreuungslehrkraft immer eine Fachlehrkraft anwesend, die Hilfestellung und Orientierung gibt. Die HAB ist allerdings nicht als Nachhilfeunterricht zu verstehen (hierfür gibt es das Angebot ShS).
Beim Erledigen der Hausaufgaben soll auch das soziale Lernen gefördert werden. Anwesende Mitschüler/innen können helfend eingreifen, sodass die Kinder in einer angenehmen Lernatmosphäre auch voneinander lernen können. Bei Bedarf wird von den betreuenden Lehrkräften Fördermaterial für die Hauptfächer (zum Beispiel für das Abfragen der Vokabeln etc.) zur Verfügung gestellt.