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Plöner See

Das Naturschutzgebiet:

Das Naturschutzgebiet (NSG) am Plöner See hat eine Fläche von 269 ha. Es steht seit 1993 unter Naturschutz und wird seit 1998 vom NABU Plön betreut.

Tiere in Naturschutzgebiet:

Auf der Halbinsel Sörland brüten jährlich 4-5 Paare des Neuntöters (lanius collario). Der Seeadler (Haliaetus albicilla) brütet hier im NSG Plön. Weitere Tierarten am Plöner See sind: Gänsesäger (mergus merganser), Schellenten (bucephaler clanguler).

Inseln:

  • Halbinsel Sörland
  • Langes Warder
  • Olsborg
  • Bischofswarder

See:

Der Plöner See hat eine Seefläche von 29,9 km². Die tiefste Stelle des Sees ist 58 m tief, durchschnittlich ist der See 12,4 m tief. Der Plöner See bietet Wasser-, Durchzugs-, Brut- und Rastmöglichkeiten. Die Inseln sind sichere Brut- und Mauserplätze für Graugänse (Anser) sowie viele verschiedene Entenarten. Außerdem gibt es ein Ausflugsschiff, das auf einer festgelegten Route durch das NSG fahren darf.

Die Entstehung des Plöner Sees:

Der Plöner See entstand durch die Vergletscherung in Schleswig-Holstein nach der letzten Eiszeit. Er ist ein Weichselzeitliches Zungenbecken, dessen Form sehr gut am südlichen Ufer von Bosau und Nehmten nachzuvollziehen ist. Zwei Gletscher formten im westlichen das mit 58 m tiefere östliche Plöner Becken, sowie das mit 30 m flachere westliche Ascheberger Becken. Die Nordbegrenzung des Plöner Sees ist eine Landbrücke zwischen dem großen und dem kleinen Plöner See, die bei einem späteren Eisstoß als Endmoräne entstanden ist.

Am Ufer des Plöner Sees liegen die Orte Bosau, Dersau, Ascheberg und am Nordufer liegt die Kreisstadt Plön.

von Lorina Kümmel und Jessie Münzenrieder (Klasse 6l2)

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